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Blade&Beard im Gespräch mit frachtwerk

12. Juli 2018 < 1 min read

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Blade&Beard im Gespräch mit frachtwerk

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Die beiden Iraner haben eine heftige Geschichte hinter sich. Im Dokumentarfilm Raving Iran wird gezeigt, wie die beiden jungen Männer der Gesellschaft entfliehen um ihre Musik machen. Elektronische Musik ist im Iran nämlich generell verboten und wird auch nirgends akzeptiert. Nachdem Arash und Anoosh lange Zeit illegale Tanzpartys mitten in der Wüste oder in anderen verlassenen Gegenden veranstaltet haben, hatten sie die Schnauze voll. Sie mussten ihre Heimat verlassen, damit sie ihren Traum – Technomusik zu leben – verwirklichen konnten.
Heute leben die beiden vom DJ-Duo Blade&Beard in Zürich und legen in renommierten Clubs und auf grossen Festivals ihre Musik auf. Ihre Geschichte kommt dabei kaum zur Geltung. Oder zumindest nicht für die Zuschauer und Zuschauerinnen.
Als Blade&Beard im Frühling im Treibhaus in Luzern auflegten, schauten sie kurz bei uns vorbei. Wir durften ihnen auch ein paar hintergründige Fragen zu ihrer Geschichte und Musik stellen, die wir euch in diesem Interview präsentieren möchten. Die Veranstaltung wurde von Bromand Zahmatkesh vom Verein Yari Schweiz zusammen mit dem Treibhaus produziert. Auch mit ihm durften wir noch einige Worte über seine Hilfsorganisation für Erdbebenopfer im Iran wechseln.
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Da wir uns dabei sehr auf den inhaltlichen Aspekt konzentriert haben, möchten wir uns für einige technische Unreinheiten entschuldigen.